Projekt-Bericht: Übernahme zweier Schüler-Patenschaften an der Lamdon Model School Shey, Sommer 2024
Im Sommer 2024 hat unser Verein einen wichtigen Schritt getan: Zum ersten Mal konnten wir zwei Schüler:innen der Lamdon Model School in Shey durch eine Patenschaft unterstützen. Ihre Familien leben unter besonders schwierigen finanziellen Bedingungen – ohne externe Hilfe wäre der Schulbesuch für sie kaum möglich gewesen.
Bildung ermöglichen – Zukunft schenken
Unsere Patenschaften sichern diesen beiden Kindern nicht nur den Zugang zu schulischer Bildung, sondern auch zum Internat, zu Lernmaterialien, Nachhilfe und gesundheitlicher Grundversorgung. Das Ziel: eine langfristige, verlässliche Unterstützung, Jahr für Jahr – solange die Hilfe gebraucht wird.
Die von uns übernommenen Kosten umfassen:
- Bezüglich des Schulalltags: Allgemeine Schulgebühren (Grundvoraussetzung für Schulbesuch in Ladakh); Beitrag zum Schulmöbelfonds; Schulmaterialien (Hefte, Stifte etc.); Gebühren für zusätzliche Förderung und Nachhilfe; Computerunterricht;
- Bezüglich des Internat-Alltags: Gebühren für den Aufenthalt im Schul-Internat; Beitrag zum Erhalt des Internats; Kleine monatliche Taschengelder; Kranken- und Haftpflichtversicherung; Ausstattung für das Internat (z. B. Bettwäsche); Weitere laufende Internatsausgaben
Hilfe, die Schule und Familie zugleich stärkt
Bislang hatte die Schule Schüler:innen aus armen Verhältnissen aus eigener Kraft aufgenommen – oft ohne dafür Gebühren zu verlangen. Das war zwar großzügig, wichtig und richtig, führte aber zu finanziellen Engpässen an anderer Stelle: das Lehrergehalt ist immer noch weit unter dem Durchschnitt Ladakhs; Möbel konnten nicht repariert werden; Lernräume sind mit den Jahren sehr heruntergekommen etc. Unsere Patenschaften helfen daher nicht nur den Kindern selbst, sondern entlasten auch die Schule und fördern damit die gesamte Schulgemeinschaft.
Ein Anfang – mit Blick nach vorn
Diese beiden Patenschaften sind nur ein Anfang. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren weitere Patenschaften zu ermöglichen – damit kein Kind wegen Armut von Bildung ausgeschlossen wird. Denn Bildung darf kein Privileg sein.